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Barcamp Südtirol 2014

Barcamp_SuedtirolDas Barcamp Südtirol hat heuer bereits zum vierten Mal stattgefunden. Im Kurhaus von Meran haben sich vergangenes Wochenende, am 28. und 29. März 2014, zahlreiche Internetbegeisterte und Menschen aus der Tourismusbranche getroffen, um Sessions zu verschiedensten Themen abzuhalten.

Manch einer mag sich an diesem Punkt – vielleicht auch schon beim Lesen des Titels – fragen: „Barcamp? So was wie ‚Dschungelcamp‘, nur halt in einer Bar?“ Definitiv – nein!

Ein Barcamp ist eine offene Tagung zu einem bestimmten Thema, an der alle an diesem Thema Interessierten teilnehmen können. Es geht also vor allem um ein Miteinander, um einen Informationsaustausch unter Gleichgesinnten und darum, in einem lockeren Ambiente über Themen zu referieren und zu diskutieren, die in der Branche zurzeit von Belang sind – in unserem Fall, also beim Barcamp Südtirol, drehte sich alles um das Thema Tourismus.

Das Barcamp als solches hat sich gemausert – vom früheren Treffpunkt für etwas verschrobene Computerfreaks und Nerds hat es sich zur Plattform für jedermann entwickelt, der was zum Thema beitragen kann, will und auch soll.
Denn wer Barcamper werden möchte, der sollte sich an bestimmte Regeln halten, hier die 3 wichtigsten, wie ich finde:

1.    Über das Barcamp reden
2.    Über das Barcamp bloggen
3.    Eine eigene Session halten, am besten bei der allerersten Teilnahme an einem Barcamp

Spannend an so einem Barcamp ist auch, dass es kein festes Programm gibt, sondern dass am Morgen des ersten Tages alle gemeinsam entscheiden, zu welchen Themen Sessions abgehalten werden sollen.

Vorab wurden für das Barcamp Südtirol schon via Facebook und E-Mail Themenvorschläge gesammelt, die von Interesse sein könnten, sprich: Die Teilnehmer schlagen Themen vor, die sie interessieren würden, aber auch Themen, zu denen sie selbst was zu sagen hätten und eine Session abhalten könnten.

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Nun aber konkret zum Barcamp Südtirol 2014, zu dem es wahrlich viel zu sagen gibt.
Zum einen haben wir von Brandnamic heuer leider eine der Barcamper-Regeln „verletzt“ und keine eigene Session abgehalten – ich verspreche aber hoch und heilig, dass wir das nächstes Jahr wieder gutmachen.

Als Sponsoren des diesjährigen Barcamps Südtirol wollten wir uns selbst einfach nicht zu sehr in den Fokus stellen – im Sinn von Eigenwerbung –, sondern haben uns einfach darauf konzentriert, uns rege an den Diskussionen zu beteiligen und an beiden Tagen engagiert dabei zu sein.

Zum zweiten möchte ich den Organisatoren des Barcamp Südtirol ein großes Kompliment aussprechen – alles war perfekt und bis ins kleinste Detail organisiert. Da das Barcamp Südtirol zum ersten Mal an einem Freitag und einem Samstag stattfand (bisher immer Samstag/Sonntag), waren vielleicht auch die Teilnehmerzahlen so hoch – Flexibilität war gefragt!

Und die haben die Organisatoren eindeutig bewiesen. Es musste sogar eine Warteliste erstellt werden, da am Freitag über 100 Teilnehmer „mitcampen“ wollten.
Wer extra von weiter her angereist war, konnte den Sonntag im frühlingshaften Meran genießen – bei strahlendem Sonnenschein, warmen Temperaturen, Eis, Cappuccino oder Prosecco. Ein wahrlich positiver Nebeneffekt!

Nun aber – um die Barcamper-Regeln 1 und 2 zu erfüllen – möchte ich kurz auf einige Inhalte des Barcamp Südtirol eingehen, ohne jedoch Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, sondern einfach jene Themen erwähnen, die mich fasziniert, interessiert und beeindruckt haben.

Bei einer Session ging’s darum, wie man Hotelbewertungen gut kommentiert, denn vielfach wird als Antwort auf einen Kommentar immer dasselbe gepostet. Bei negativen Kommentaren ist es besonders wichtig, zu reagieren und dem Gast eine persönliche E-Mail zu senden; die kann ja immer dieselbe sein, da sie nicht öffentlich gepostet wird und nicht für alle sichtbar ist. Ein personalisierter Kommentar zu jeder einzelnen Gästebewertung bringt natürlich einigen Aufwand mit sich, aber es gibt durchaus Agenturen, die das gerne für ihre Kunden übernehmen und machen *zwinker*.

IMG-20140401-WA0012Ein weiteres Thema des Barcamp Südtirol war die Morgenpost – viele Hotels bieten sie ihren Gästen an, bestücken sie aber zusätzlich mit echten News aus der Heimat, die nicht immer „good news“ sind. Da frage ich mich: Will das der Gast? Sich mit den Nachrichten aus der Heimat auseinander setzen (müssen)? Ich finde es viel zielführender, dem Gast urlaubsbezogene Neuigkeiten zu präsentieren, Wander- und Aktiv-Tipps, Highlights der Umgebung etc. Der Gast sucht doch Erholung fernab vom Alltag. Mit einer Morgenpost „aus der Heimat“ bringt man ihn ja mental schon wieder zurück nach Hause – was in meinen Augen auf jeden Fall zu vermeiden ist.

„Ist Print tot?“, wurde gefragt. „Nein!“ war die klare Antwort. In der Tourismusbranche gibt es immer noch Printtexte wie Beautybroschüren oder Hotelkataloge, nur nicht mehr in so starken Auflagen, wie es früher üblich war – klein, aber fein.

Besonders interessant war die Session von Petra Kainzwaldner (SMG), die in einem bestimmten Zeitraum im Sommer das Klickverhalten der Besucher auf suedtirol.info untersucht und analysiert hat. Das Thema war so interessant, dass ich Dich, Petra, bitten würde, Deine Ergebnisse zu veröffentlichen und damit für alle zugänglich zu machen! Danke schon mal im Voraus.

Auch die Session zum Thema Social Media Monitoring, u. a. von Cogia Intelligence durchgeführt, war sehr aufschlussreich. Dabei geht es darum, aus der Flut an Berichten und Beiträgen in den sozialen Medien diejenigen herauszufinden, die für das eigene Unternehmen relevant sind. Damit lassen sich Fehler, etwa bei einer Werbekampagne, vermeiden und man kann gezielter dort werben, wo das eigene Produkt oder die Dienstleistung auch an die gewünschte Zielgruppe erreichen.
Eine der Infos, die ich für mich mitgenommen habe, ist, dass eine Social-Media-Analyse eine Marktanalyse nicht ersetzen kann, umgekehrt aber eine Marktanalyse unbedingt eine Social-Media-Analyse beinhalten muss.

Beim Barcamp Südtirol ging es außerdem um den Destinationindex in Südtirol (vorgestellt von Stephan Walcher und Martin Tauber), Responsive Design, Daten und Fakten rund um bookingsuedtirol.com und um die hohe Relevanz von Content für SEO inkl. Infos darüber, wie man mit Tools selber guten Content generiert, der die Suchmaschinen überzeugt.

Das Barcamp Südtirol 2014 war ein voller Erfolg! Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt – auf zum Barcamp Südtirol!

Euer Michael Oberhofer (Michi)

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