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Nächtigungen Dezember – Zuwachs in Südtirol, Alta Badia mit 14 Prozent minus

Vergleich Nächtigungen Dez 2014Die SWZ berichtet: Meran und Vinschgau legen deutlich zu, Alta Badia und Kronplatz verlieren – das geht aus der Nächtigungsstatistik für den Dezember 2014 hervor.

Bozen – Der Schneemangel in vielen Teilen Südtirols im vergangenen Dezember ließ für den Tourismus schlimmes befürchten. Doch die Zahl der Nächtigungen wuchs laut jüngsten Daten des Landesinstituts für Statistik (Astat) im Vergleich zum Dezember 2013 leicht um 0,5 Prozent an; insgesamt wurden im Dezember 2014 in Südtirol 1.929.383 Nächtigungen gezählt – 9.400 mehr als ein Jahr zuvor.

Vergleicht man jedoch die Ergebnisse der verschiedenen Tourismusverbände, dann stechen zwei Dinge besonders ins Auge: Sowohl im Vinschgau als auch im Meraner Land wurden beachtliche Nächtigungszuwächse von je elf Prozent registriert; Alta Badia musste ein Minus von fast 14 Prozent (in absoluten Zahlen knapp 30.200 Nächtigungen) hinnehmen. Alleine knapp 24.000 Nächtigungen weniger von Inländern wurden verzeichnet, aber auch 2.600 weniger von Urlaubern aus Deutschland sowie 3.350 weniger von Gästen aus Ländern abseits der Hauptmärkte Italien, Deutschland, Österreich, Schweiz und Benelux-Staaten (vom Astat als „andere Länder“ geführt).

Auch der Kronplatz – nächtigungsstärkster Tourismusverband im Dezember und einziger mit deutlich mehr als 300.000 Nächtigungen – verzeichnete Einbußen: Im Dezember 2014 wurden rund 18.400 bzw. 5,5 Prozent Nächtigungen weniger registriert als 2013. Das größte Minus entfällt hier mit fast 10.700 Nächtigungen weniger auf die „anderen Länder“, dahinter folgen die inländischen Gäste mit einem Rückgang von 4.600 Nächtigungen.

Dagegen führten Zuwächse bei den inländischen Urlaubern zum deutlichen Plus von 24.100 Nächtigungen im Meraner Land: 13.600 Nächtigungen von Italienern mehr als im Dezember 2013 wurden 2014 in der Passerstadt registriert; daneben nächtigten auch Deutsche 5.200-mal öfter in Meran.

Im Einzugsgebiet des Tourismusverbands Vinschgau waren es die deutschen Urlauber, denen der Zuwachs maßgeblich zuzuschreiben ist: Von knapp 10.150 Nächtigungen, die im Dezember 2014 mehr verzeichnet wurden, entfallen 4.650 auf diese Gästegruppe.

Von den elf Tourismusverbänden im Land konnten acht einen Anstieg der Nächtigungen verzeichnen, lediglich drei mussten einen Rückgang hinnehmen (neben Alta Badia und Kronplatz auch Gröden mit einem Minus von 2,2 Prozent bzw. etwas mehr als 5.000 Nächtigungen).

Insgesamt konnten Südtirols Beherbergungsbetriebe bei den wichtigsten Herkunftsnationen durchwegs Nächtigungs-Zuwächse erzielen (Inländer + 9.000/Deutsche + 13.800/Österreicher + 1.030/Schweizer + 4.000/Benelux-Staaten + 3.000), deutlich weniger Urlauber kamen dagegen aus den „anderen Ländern“ (- 21.500). Dadurch fiel das Plus auf Landesebene mit 0,5 Prozent bzw. 9.400 Nächtigungen relativ gering aus. (tres) Ausgabe SWZ 6|2015

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